Kostenloser Online-Rechner für Steingerinne-Bemessung — Robinson (1998)

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Steingerinne Bruchsteinbemessung — Robinson, Rice & Kadavy (1998)


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Ergebnisse
Erforderlicher medianer Steindurchmesser, D50 ? Erforderlicher medianer Steindurchmesser, D50 ? X
Angewandte Gleichung Angewandte Gleichung X
Prüfung relative Dichte Prüfung relative Dichte X
Prüfung Kornverteilung SD Prüfung Kornverteilung SD X
Steinlagenstärke (2 × D50) Steinlagenstärke (2 × D50) X
Krümmungsradius Oberkante (40 × D50) Krümmungsradius Oberkante (40 × D50) X
Bogenlänge Oberkante Bogenlänge Oberkante X
Vorschüttstrecke Auslauf (15 × D50) ? Vorschüttstrecke Auslauf (15 × D50) ? X
Manning-Rauheit im Gerinne, n Manning-Rauheit im Gerinne, n X
Fließgeschwindigkeit durch Steinmatte, Vm ? Fließgeschwindigkeit durch Steinmatte, Vm ? X
Spezifischer Durchfluss durch Steinmatte, qm Spezifischer Durchfluss durch Steinmatte, qm X
Oberflächenspezifischer Abfluss, qs (qt − qm) Oberflächenspezifischer Abfluss, qs (qt − qm) X
Fließtiefe über Bruchsteinoberfläche, d Fließtiefe über Bruchsteinoberfläche, d X
Einlaufstauhöhe, Hp ? Einlaufstauhöhe, Hp ? X
Einstauprüfung am Einlauf Einstauprüfung am Einlauf X

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Hinweise

Steinbemessungsgleichungen
Robinson, Rice & Kadavy (1998) entwickelten zwei empirische Gleichungen für den medianen Bruchsteindurchmesser D50 in Abhängigkeit von Gefälle und spezifischem Abfluss. Gleichung 1 gilt für flache Gefälle (S0 < 0,10); Gleichung 2 gilt für steile Gefälle (0,10 ≤ S0 ≤ 0,40). Beide Gleichungen erfordern qt in m²/s und liefern D50 in mm. Der validierte Bereich ist 0,02 ≤ S0 ≤ 0,40.
Spezifischer Abfluss
qt ist der gesamte spezifische Abfluss an der Gerinneoberkante (Gesamtabfluss je Breiteneinheit). Für ein Gerinne mit Sohlbreite B und Gesamtabfluss Q gilt näherungsweise qt ≈ Q / B, oder es wird aus der Grenztiefenbedingung am Gerinneeinlauf berechnet.
Durchfluss durch die Steinmatte
Ein Teil des Gesamtabflusses fließt durch die Poren des Bruchsteins (Mattendurchfluss qm); der Rest fließt über die Steinoberfläche (qs = qt − qm). Die Fließtiefe d wird aus der Manning-Gleichung für den Oberflächenabfluss qs mit der Gerinnerauheit n berechnet. Die Standardporosität np = 0,45 ist typisch für gebrochenes Kantgestein.
Gültiger Steindurchmesserbereich
Die Gleichungen wurden für einen D50-Bereich von 15 mm bis 278 mm entwickelt. Ergebnisse außerhalb dieses Bereichs sind extrapoliert und sollten mit zusätzlichem ingenieurmäßigem Urteilsvermögen verwendet werden.
Höhenlage Auslaufvorschüttung
Die Oberkante des Bruchsteins im Auslaufbereich sollte auf oder unter der Sohlhöhe des Unterliegergerinnes liegen. Liegt sie höher, ist der Auslaufstein instabil.
Inlet Ponding
Wenn die Normaltiefe im Zulaufgerinne kleiner ist als die erforderliche Wehrstauhöhe (Hp) für den Abfluss qt, kommt es oberstrom der Einlaufschüttung zu eingeschränktem Abfluss oder Einstau. Dies ist grundsätzlich akzeptabel — Einstau vermindert die Fließgeschwindigkeit und verhindert Erosion oberstrom. Zur Prüfung: mit einem Wehrrechner Hp für das gegebene qt und die Breite berechnen und mit der Normaltiefe im Zulaufgerinne vergleichen. Übersteigt Hp die Normaltiefe, tritt Einstau auf.
Literatur
Robinson, K.M., Rice, C.E., und Kadavy, K.C. (1998). "Design of rock chutes." Transactions of the ASAE, 41(3), 621–626. Der USDA ARS veröffentlicht auch ein Excel-Arbeitsblatt auf Basis derselben Methode.
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